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Gesunde Fische erkennen

Auffälligkeiten beobachten und erkennen

Um gesunde Fische von kranken Fischen zu unterscheiden, ist es unerlässlich, die Aquarienfische täglich zu beobachten. Zählen und beobachten Sie die Fischpopulation am besten bei der täglichen Fütterung. Sollten Sie erstmals nicht alle Fische im Aquariumsehen, verfallen Sie nicht in gleich in Panik: Oft verstecken sich selbst gesunde Tiere auch während des Tages. Vermissen Sie einen Ihrer Fische über zwei bis drei Tage, sollten Sie reagieren und die Ursache seines Verschwindens klären. Stellen Sie sicher, dass er nirgendwo eingeklemmt ist, und entfernen Sie, falls erforderlich, den toten Fisch aus dem Aquarium, um eine Verschmutzung oder gar Ausbreitung einer Krankheit zu verhindern.

Erkennen Sie kranke Fische

Hier finden Sie eine Checkliste zur Erkennung von eventuellen Krankeiten:

  • Schwimmverhalten: Fische zeigen normalerweisekoordinierte Bewegungen, flüchten sobald Sie sich Ihnen nähern und zeigen das für ihre Art typische Schwimmverhalten.
  • Körperoberfläche: Die Schuppen sind vollständig, glatt und glänzend, zeigen keine krankhaft rötlichen Beläge oder Verfärbungen, und es gibt keine übermäßige Schleimbildung.
  • Körperform: Der Kopf des Fisches wirkt im Verhältnis zum Körper normal, und der Fisch ist weder abgemagert, noch hat er einen dicken Bauch bzw. weist keine Verletzungen auf.
  • Flossenkontrolle: Die Flossen sind vollständig, nicht ausgefranst und unverletzt.
  • Farbe: Die Färbung ist arttypisch und kräftig.
  • Augen: Die Augen sind nicht getrübt, gleich groß und treten nicht stark hervor.
  • Futteraufnahme: Gesunde Tiere schnappen sofort nach Futter, wenn sie eines angeboten bekommen.

So können Sie Fischkrankheiten vermeiden

Damit Ihre schwimmenden Bewohner auch gesund bleiben, sollten Sie auf folgende Dinge unbedingt achten:

  • Filterung: Spülen Sie den Filter unter fließendem, kühlem Wasser ab und entfernen Sie nur die grobe Schmutzschicht, um die für die biologische Filterung notwendigen Bakterien nicht zu verletzen. Falls das Filtermaterial im Becken erneuert werden muss, dann nur in Teilen.
  • Stress: Regulieren Sie die Wasserbelastung und halten Sie den Fischbestand in einem gesunden Maß, um das Stressrisiko zu reduzieren. Vermeiden Sie ungeeigneten Dünger für Pflanzen und stellen Sie artgerechte Beckeneinrichtung bereit.
  • Fütterung: Verwenden Sie kleinere Futterdosen und lassen Sie das Ablaufdatum nicht verstreichen. Bei Überfütterung produzieren Futterreste schädliche Abbauprodukte im Aquarium, z.B. Ammoniak, die zu Vergiftung führen können.
  • Temperatur: Temperaturschwankungen können das Immunsystem Ihrer Fische schwächen. Beim Auffüllen des Aquarienwassers darf das Frischwasser gerne eine Spur kühler (max. 2 °C) sein.
  • pH: Achten Sie auf einen konstanten pH-Wert bei der Wasseraufbereitung. Steht stark bepflanztes oder veralgtes Wasser in der Sonne, kann es alkalisch werden, während kalkarmes, weiches Wasser den Säuregehalt steigen lässt. Beide Extreme können die Fischkiemen schädigen.

Vorsicht beim Fischkauf

Achten Sie bereits beim Kauf auf die Gesundheit. Veränderungen im Aussehen und Verhalten sind meist ein deutliches Indiz für eine Krankheit. Wenn Sie nur den geringsten Zweifel an der Gesundheit des Fisches haben, kaufen Sie ihn lieber nicht, um die Fischpopulation zu Hause nicht zu gefährden. Selbstverständlich sollten Sie auch vom Kauf von Fischen aus Aquarien, in denen kranke oder tote Fische schwimmen, unbedingt absehen. Der Kauf von gesunden Neuzugängen garantiert Ihnen den Fortbestand Ihrer Aquarienpopulation.