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Barteln bei Fischen

Eigenschaften und Funktion

Ähnlich wie die Schnurrhaare einer Katze, haben auch viele Aquarienfische solche Haare rund ums Maul – so genannte Barteln. Barteln bei Fischen haben sehr viele Geschmacksrezeptoren, mit denen die Fische Gegenstände schmecken können. Sie dienen damit sozusagen als Zunge außerhalb des Körpers.

Mit Ihren Barteln tasten die Fische den Bodengrund nach Nahrung ab und können Form und Beschaffenheit der potentiellen Nahrung erkennen. Zusätzlich erlanden sie so auch ein räumliches Bild ihrer Umgebung im Aquarium.

Barteln bei Bodenfischen

Barteln kommen bei Fischen vor allem bei bodenbewohnenden und gründelnden Aquarienfischen vor. Neben der grundsätzlichen Funktion der Barteln erlauben sie auch Rückschlüsse auf artspezifische Merkmale. Europäische Kartzenwelse haben zum Beispiel nur 3 Bartelpaare, während ihre amerikanischen Pendants vier Bartelpaare aufweisen.

Nehmen Sie sich ruhig ein wenig Zeit und beobachten Sie Ihre Aquarienfische aufmerksam. So können Sie das Verhalten Ihrer Welse und anderen Aquarienbewohner mit Barteln genau beobachten, wie sie ihre Umgebung abtasten und Nahrung aufnehmen. Sie setzen ihre Barteln dabei richtiggehend als Tastwerkzeuge ein und erforschen Ihr Umfeld sehr genau.