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Atmung der Fische

Sauerstoffaufnahme über Kiemen

Im Gegensatz zum Menschen funktioniert die Atmung der Fische nicht über Lungen, sondern über Kiemen. Die Kiemen befinden sich bei Fischen direkt hinter den Augen an beiden Seiten des Kopfes und werden durch gut durchblutete Kiemendeckel geschützt. Während der Fisch schwimmt, strömt das Wasser durch sein Maul, wird durch die Kiemen geschleust und tritt unter den Kiemendeckeln wieder aus. In den Kiemen selbst fließt das Wasser rund um die Kiemenplättchen, die Sauerstoff aus dem Wasser aufnehmen und Kohlendioxid direkt abgeben. Diese spezielle Atembewegung können Sie bei Ihren Fischen im Aquarium gut beobachten.

Atmung der Fische: Alternative Sauerstoffaufnahme

Aufgrund der unterschiedlichen Lebensbedingungen in den verschiedenen Gewässern haben manche Fischarten alternative und zusätzliche Formen der Atmung entwickelt, um zu überleben. Auch wenn Sie in Ihrem Aquarium hoffentlich keine Sauerstoffarmut haben, gibt es doch einige Bewohner, deren Bedürfnissen Sie auch im Aquarium gerecht werden müssen. Im Folgenden finden Sie eine kurze Übersicht über alternative Formen der Atmung bei Fischen:

  • Darmatmung: Einige Welsarten schlucken zusätzlich an der Wasseroberfläche Luft, aus der sie dann über die Darmschleimhaut Sauerstoff entziehen. Sorgen Sie daher dafür, dass Ihre Fische auch Luft holen können.
  • Lungenfische: Obwohl in Aquarien nur selten anzutreffen, gibt es auch Fische mit lungenähnlichen Organen, die an die Wasseroberfläche tauchen, um zusätzlich Luft zu atmen.
  • Labyrinthfische: Labyrinthfische nehmen über ein zusätzliches Organ im Kopfbereich Sauerstoff an der Wasseroberfläche auf, der die Atmung der Fische unterstützt.

All diese Formen der Atmung der Fische dienen vor allem dem Überleben in sauerstoffarmen Gewässern und Biotopen. Sorgen Sie bei den entsprechenden Arten dafür, dass ausreichend Zugang zur Wasseroberfläche besteht, um den Fischen die Atmung zu ermöglichen.